(navigation image)
Home American Libraries | Canadian Libraries | Universal Library | Community Texts | Project Gutenberg | Children's Library | Biodiversity Heritage Library | Additional Collections
Search: Advanced Search
Anonymous User (login or join us)
Upload
See other formats

Full text of "Nachtrag zu meiner im Archiv für Naturgeschichte 1913, A. 10, p. 121-144, veröffentlichten Arbeit über afrikanische Nomia-Arten."

\jP Biodiversity 
fe^HeriUge 

http://www.biodiversitylibrary.org 



Archiv fur Naturgeschichte. 

Berlin :Nicolai,1912- 
http://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/12938 



V.80 Heft 1-4 1914: http://www.biodiversitylibrary.org/item/47607 
Page(s): Title Page, Page 1 1 2, Page 1 1 3, Page 1 1 4, Page 1 1 5, Page 1 1 6 



Contributed by: American Museum of Natural History Library 
Sponsored by: American Museum of Natural History 



Generated 1 November 2009 4:15 PM 
http://www.biodiversitylibrary.org/pdf2/001336600047607 



This page intentionally left blank. 



ARGHIV 




I 



FOR 





( H '5 ) 




ATURGESCHICHTE. 



GEGRUNDET VON A. F. A. WIEGMANN, 



FORTOESETZT VON 



W. F. ERICHSON, F. H. TROSCHEL, 

E. VON MARTENS, F. HILGENDORF, 

W. WELTNER UND E. STRAND. 



^^ 



^ 



f 1 — ~** 



ACHTZIGSTES JAHRGANG 



1914. 



Abteilung A. 
1. Heft. 



HERAUSGEQEBEN 



VON 



EMBRIK STRAND 



(JiERLIN). 



! 1 



m u* 



NICOLAISCHE 

VERLAGS-BUCHHANDLUNG R.STRICKER 

Berlin. 



112 Embrik Strand : Nachtrag zu meiner iin Arcliiv fiir Naturgeschichte 

Nachtrag zu meiner im Archiv fiir Natur- 
geschichte 1913. A. 10. p. 121-144 veroffent" 



lichten Arbeit iiber afrikanische 

Nomia-Arten. 

Von 




Strand. 



Schon kurz nachdem ich meine Arbeit 




afrikanische 



Nomien im Archiv fiir Naturgeschichte 1913. A. 10 in Druck gesandt 
hatte, erhielt ich neues einschlagiges Material, das wie das zuerst 
bearbeitete dem Kgl. Zoologischen Museum Berlin gehort, so daB 
ich hiermit in der Lage bin, noch einige neue Formen beschreiben 
und neue Fundorte fiir einige friiher beschriebcne Arten angeben 
zu konnen. 

Nomia rubella Sm. Mikindani in Deutsch-Ost-Afrika, II. — IV. 
1911 (H. Grote). 

No7nia tegulata Sm, Amani in D.-O.-Afrika, XIL, 1906 




Gerst. Mikindani (D.-O.-Afrika), IV.— V. 



Nomia braunsiana Fr, Mkulumuzi b. Amani in D.-O.-Afrika, 

XI. 1906 (do.), Amboni in 




XII. 1905 (Chr. Schroder), 
D.-O.-Afrika, 27. XL 1905 (do.). 



Nomia amoenula Gerst. Muhesa in D.-O.-Afrika, XII. 1905 




Nomia alemana Strd. var. derema Strd. n. var. 
Von Derema in Deutsch-Ost-Afrika, 25. XI. 1905 (Schroder) 
liegt ein Mannchen vor, das von dieser aus Spanisch- Guinea be- 

wohl 




schriebenen Art nicht spezifisch verschieden sein 
aber weicht es von den Typen dadurch ab, daB die Hinterrander 
der Abdominalsegmente nur ganz schmal und wenig deutlich 
heller gefarbt sind und zwar nicht rothch, sondem ganz blaB, hell 
grauweiBlich und auf der ganzen Binde des ersten Segmentes und an 
den Seiten des zweiten mit weiBer Behaarung; auch die Behaarung 
von Kopf und Thorax ist mehr weiBlich als bei der Hauptform, 
wahrend die Rotfarbung der FiihlergeiBel weniger ausgepragt ist; 
ferner ist der dunkle Apikalfleck der Vorderfliigel kleiner. Ich 
nenne diese Form var. derema m. 

Nomia {Crocisaspidia) post scut ellar is Strd. n. sp. 
Ein cjvon: Deutsch-Ost-Afrika, Pande, 28. XL 1905 (Schro 
Charakteristisch durch die Form von Scutellum und Post- 
scut ellum, die wie bei Nomia scutellaris SauB. ist; die Fortsatze 
des Scutellum treten jedoch noch starker her vor und die beiden 
Lobi des Postscutellum sind am Ende spitzer, mehr dreieckig. 




■ ■^ 



1913, A, 10, p,121— 144 veroffentlichten Arbeit liber afrik.Nomia-Arten, 113 



Schwarz mit gelben, breiten Hinterrandtegumentbinden aiif 
den dorsalen Abdominalsegmenten I — Vund folgenden Korperteilen 
rot gefarbt; Mandibeln (mit dunklerer Spitze), Labium, Vorder- 
rand des Clypeus, Tegulae, Fortsatze des Scutellum und Post- 
scutellum, Geader und Fliigelmal, Beine, der Vorderrand der gelben 



Abdominalbinden ist ganz schmal (an den 




Segmenten 



etwas deutlicher) rot gerandet, das dorsale Endsegment, das ven- 
trale Endsegment und der Hinterrand der vorhergehenden Bauch- 
segmente. Fliigel subhyalin, schwach braunlichgelb angeflogen mit 
angerauchter Saumbinde, die am Vorderrande etwa 2 mm, gegen 
den Hinterrand halb so breit ist. 




dicht 




messinggelber, schwach glanzender Be- 







die anliegend und so dicht ist, daB das Tegument nicht 



sichtbar ist; messinggelbe, nicht glanzende Behaarung findet sich 
sonst und zwar ganz dicht an den Schlafen, Pronotum und Rand 
des Mesonotum, sowie an den Mesopleuren, weniger dicht auf Schei- 
tel und Mesonotum; auf letzterem ist sie so kurz und diinn, daB in 
Draufsicht nur das schwarze Tegument hervortritt, wahrend die 
Behaarung nur in schrager Ansicht deuthch erkennbar ist, 

des 






ist weiBHchgelb. Riickensegmente 
kahl, das Endsegment jedoch fein braun behaart; die postmedianen 
Ventralsegmente dicht gelbHchweiB ziHiert, das letzte jedoch braun 




Tegulae so groB wie bei iV. scutellariSy jedoch weniger gewolbt. 
Scheitel und Mesonotum ganz matt, unter dem Mikroskop so dicht und 

daB die Zwischenraume Hnienschmal 
sind und die Gruben eine eckige Form angenommcn haben; auch 







einzelnen Gruben nicht glatt. Scutellum wie Mesonotum, 
jedoch die Punk tier ung nur am Vorderrande und Seitenrande so 
dicht wie beim Mesonotum. Auch die Tegulae matt, dagegen die 
Fortsatze des Scutellums und Postscutellum etwas g 





des Ab- 



Abdomen langgestreckt, an beiden Enden quergeschnitten, in der 
vorderen Halfte gleichbreit. Die Femora III verdickt, bezw. oben 
stark gewolbt, unten dagegen abgeflacht und sogar leicht ausge- 
hohlt. Die Tibien III apikalwarts verdickt, hinten (oben) scharf 
gerandet, die untere Apikalecke im Profil kurz zahnformig hervor- 
stehend, mit zwei kraftigen Sporen. 

Korperlange 11 mm, Fliigellange 8,5 mm. 
domen 3,8 mm. 

Nachtraglich ist mir ein zweites ^^ bekannt geworden, eben- 
falls aus dem Zoologischen Museum Berlin. Dieses stammt von: 
D.-O.-Afrika, Kilwa, X. 1911 (Methner) und weicht von der Type 
durch dunklere, weniger rote Farbung. Die Fiihler sind an der 
Spitze und an der ganzen Unterseite rotlichbraun, oben schwarz- 
lich braun, die Beine kastanienbraun, die Mandibeln schwarz, die 
Tegulae und Fortsatze des Scutellum und Postscutellum dunkel- 
braun, die Saumbinde der Fliigel ist dunkler und scharfer markiert, 
die Randlinie der dorsalen Abdominalsegmente ist nicht rot, das 



Archiv fiir Naturgescliichte 

1914. A. 1. 



8 



1. Heft 



114 Embrik Strand: Nachtrag zu meiner im Archiv fiir Naturgeechichte 



Fliigelgeader ist ebenfalls dunkler, aber das Fliigelmal wie bei der 

Hauptform brauiilichgelb. Die hellen Binden des Abdomen haben 

einen 

Es mosre diese Form den Namen var. kilwicola m. bekommen. 





Schimmer als bei der Hauptform. 



Nomia gorytoides Strd. 



var. tangana 



Strd. n. var. 



Ein $ von: D.-O.-Afrika, Tanga, 29. XL 1905 (Schroder). 



Mit N. gorytoides 




(aus Madagaskar) nahe verwandt, 





aber die Tegulae sind einfarbig schwarz und ebenso die Fiihler, 
die sehr dichte und kurze, wie geschorene Behaarung des Meso- 
notum ist hell graubraunlich mit gelblichem Anflug, die Binden des 
Abdomen sind weiBer und breiter und treten daher starker hervor, 
die beiden ersten Abdominalsegmente sind mehr glanzend, weil 
die groBen, seichten Punktgruben weniger dicht angeordnet sind, 

des Mesonotum ist wegen der dichten Behaarung 
iiberhaupt nicht erkennbar, Clypeus scheint ein wenig matter als 
bei der Hauptform zu sein, Abdomen ist vorn weniger breit ab- 
gestumpft und an der Basis seitlich kaum gerotet; die Ventral- 
segment e kraftig punk tier t. — Diese Unterschiede diirften nicht 
spezifisch sein. — Nachtraglich habe ein $ von Manga in D.-O.- 
Afrika, 25. XL 1905 (Schroder) aufgefunden. 

Nomia pandeana Strd. n. sp. 

Ein (^ von Deutsch-Ost-Afrika, Pande, 20. XL 1905 (Schroder). 

Char akter ist isch durch das mit breiter schwarzer Haarbiirste 
versehene Endglied der Tarsen H. Dies Merkmal findet sich u. a. 
auch bei der palaarktischen N. edentata Mor., die aber kleiner ist, 
mit kiirzerem Fortsatz der Tibien HI usw. Sehr ahnlich ist die 
u. a. in Algier vorkommende Nomia latipes Mor., bei der jedoch 
die Biirste der Tarsen H kleiner ist, Mesonotum ist starker glan- 
zend, die Behaarung ist reiner weiB, die Haarbinden am Vorder- 
und Hinterrande des Mesonotum sind breiter und der Schuppen- 
fortsatz der Tibia HI ist breiter und am Ende stumpfer als bei 
unserer Art. Die ebenfalls ahnliche N. patellafa Mor. aus Nord- 
Afrika unterscheidet sich u. a. durch den seitlich eingeschnittenen 

— Von N. inter stitiner vis Strd. 



Schuppenfortsatz der Tibien HI. 



abweichend u. a. durch das Fehlen eines deutlichen Mittellangs- 




auf 




Bauche, dessen Segmenthinterrander auBerdem 



heller sind und zwar auf den Segment en II — IV breit und gelblich- 



weiB. 



Die Metatarsen sind rein weiB, an der Spitze sowie alle 



Tarsenglieder jedoch blaB braunlichgelb. 
7 mm. 

Nomia Schroederi Strd. n. sp. 




etwa 



Ein (J von: Mkulumuzi bei Amani, XH. 1905 (Dr. Chr. Schro- 



der). $ siehe unten! 



f • 



f 



Charakteristisch u. a. durch scharf markierten Mittellangskiel 
des vierten Bauchsegmentes. — Erinnert etwas an Nomia zuala 

aber u. a. durch die nicht schwarze Spitze der Antennen zu 
unterscheiden . — Von N. lati fades Strd . , womit j edenf alls am nachsten 




U I lb 



1913, A. 10, p. 121 — 144 veroffentlichten Arbeit fiber afrik.Nomia-Arten, 115 



verwandt, die bei Tanganyika- See entdeckt und bisher nur von dort 
bekannt ist, abweichend durch das schwarze oder braunschwarze 
statt rote Abdomen, die Beine sind schwarz mit blaB braunlich- 
gelben Metatarsen, Tarsen und Tibien (letztere sind jedoch mitten 
etwas geschwarzt, insbesondere III sowie Spitze der Femoren), die 
Antennen sind oben geschwarzt, die Abdominalsegmente I — ^VI 




gleichbreiten, messingg 




jedoch nicht 





Hinterrandhaarbinden, die sich von dem Rest der Segmente deut- 
lich abheben, indem dieser zwar iiberall behaart ist, jedoch so diinn, 
daB das schwarze Tegument iiberall zum Vorschein kommt. Die 
Behaarung des Gesichtes ist dicht und messinggelb, bei der Type 
von latifacies dagegen etwa silbergraulich. Da letztere nicht un- 



bedingt gut erhalten ist, so sind die angeg 




Unterschiede 




vielleicht z. T. darauf zuriickzufuhren, in welchem Falle die spezi 
fische Zusammengehorigkeit wahrscheinlich sein wiirde, 

Ein $ von: D.-O.-Afrika, Sigital, 15. XII. 1905 
halte ich fiir konspezifisch. Es weicht nicht viel von dem Mannchen 
ab; ist, wie die Weibchen immer, etwas robuster, die Haarbinden 
des Abdomen sind etwas breiter und goldbraunlich gefarbt, die 
Fiihler sind dunkler, die Behaarung des Gesichtes ist heller, etwas 
silbergraulich, und nicht ganz so lang und dicht wie beim ^, aber 
immer noch starker als bei den meisten Weibchen, die Endglieder 



der Beine 




dunkler, nur 




gerotet oder gebraunt, das 



Gesicht ist erheblich breiter, wenn auch die Augen nach unten 
stark konvergieren. Fliigel subhyalin, etwas graulich angehaucht, 



insbesondere im Saumfelde. Kopf + 




ca. 4, Abdomen 



ca, 5 mm lang: 

Nomia 




Strd. 



n. sp. 



Ein ? von D.-O.-Afrika, Kihuiro, 15. I. 1906 (Schroder). 

Schwarz; Antennen braun, auch an der Oberseite nicht ganz 
schwarz, Tegulae am Innenrande geschwarzt, sonst blaBgraulich, 
Abdominalriickensegmente am Hinterrande etwas 
Bauchsegmente braungelblich, vorn etwas dunkler, Beine schwarz- 
lich oder braunschwarzlich, die 




Endg 




unbedeutend heller. 



Mandibeln rot mit schwarzer Spitze. Gesicht dicht, aber kurz, 
anliegend und grauweiBlich behaart. Mesonotum erscheint kahl, hat 
aber am Hinterrande eine scharf markierte, hell braunlichgelbe 
Binde, die auch den Vorderrand des Scutellum ganz schmal be- 
deckt; mit ebensolcher Behaarung sind Pronotum und Post- 
scutellum bedeckt, weshalb der Thoraxriicken drei solche scharf 
markierte Haarquerbinden tragt. Die ganzen Seiten des Thorax 
sowie die Unterseite sind mit hellgraulicher Behaarung bedeckt, 
Der Abdominalriicken ist so dicht mit hell braunlichgelben Binden 
bedeckt, daB vom Tegument, allerdings bei etwas eingezogenen 
Segmenten, nur Binden, die schmalei als die Haarbinden, ja hinten 
sogar ganz linienschmal sind, iibrig bleiben, nur auf dem ersten 
Segment tritt die Behaarung wenig auf, indem sie eine ziemlich 
schmale und mitten breit unterbrochene [abgeriebene?] Hinter- 



8 



1. Heft 



116 



Embrik Strand: Einige Beinerk. zu Swinhoe's ,, Revision** usw. 



randbinde und eine breitere Ante- oder Submedianbinde, die eben- 
falls mitten nicht zusammenhangend ist, bildet. Die Beine mit an- 
liegender, graulich seidenartiger Behaarung, die an den distalen 
Gliedern unten und innen blaB messinggelblich ist. 

Tegulae sehr groB (1,8 mm lang und halb so breit). Der Kopf 
reichlich so lang wie breit und jedenfalls nicht schmaler als Thorax. 
Scheitel matt, grob und dicht punktiert. Mesonotum dicht und fein 
retikuHert, mit kraftigen Punktgruben, die unter sich meistens um 
mehr als ihren Durchmesser, z. T. sogar um erheblich mehr entfernt 
sind, schwach glanzend. Scutellum matt, noch grober punktiert. 
Basalarea matt, dicht und fein chagriniert, sonst ohne Skulptur 



und von der ebensolchen Umgebung, 





, wemgstens 





mitten ganz leicht glanzend ist, durch eine feine erhohte Grenz- 

getrennt. Das erste Abdominalsegment glanzend, auBerst 
fein chagriniert, an den Seiten deutlich retikuliert und daselbst 
mit ziemlich groBen, allerdings unter sich entfernten Punktgruben, 
wahrend mitten nur unter demMikroskop feine, unter sich entfernte 

. Die erste riicklaufende Ader miindet 
in die dritte Cubitalzelle, von der etwa quadratischen zweiten 
Cubitalzelle bezw. von der zweiten Cubit alquer ader, um die Halfte 
der Lange der Seite letzterer Zelle entfernt. Die dritte Cubitalzelle 
ist vorn (oben) etwa doppelt so lang wie die zweite. 

Korperlange etwa 8 mm. Fliigellange 5 mm. 






9J 



Einige Bemerkungen zu Swinhoe's 
Revision" der altweltlichen Lymantriiden 



Von 

Embrik Strand 




Ein Paar Beispiele von dem, was S win hoe in seiner so- 
genannten „Revision'' der altweltlichen Lymantriiden des British 

(in: Trans. Ent. Soc. London 1903) sich leistet: 

Pag. 405 zitiert er unter Euproctis Edwardsii Newm., Trans. 
Ent. Soc. London 1856, T. 18, Fig. 9, 10, pag. 446 zitiert er dieselbe 
Figur 9 nochmals unter Anthela Guenei Newm.! — In der Tat 



gehort von den beiden genannten Figuren nur 10 zu Eupr. Ed- 
ward si. 

Pag. 378 wird Redoa nigricilia Swh. als in Trans. Entom. Soc. 

London 1881 beschrieben angegeben, soil sein 1891. 



Pag. 371 




es unter Leucoma diaphana Mr., womit Redoa 



ladea Mr. als S5monym vereinigt wird, daB beide Typen im 
British Museum vorhanden seien. Das ist aber nicht der Fall; 
die von Redoa ladea ist im Berliner Museum. 
Pag. 382 werden Leucoma tavetensis Holl. 1895 und Antiphella 

telesilla Druce 1889 als Synonyma aufgefiihrt unter dem Namen 



The following text is generated from uncorrected OCR. 
[Begin Page: Title Page] 

ARCHIV '^Q'^(4.,3;, 

FUR 

NATURGESCHICHTE. 

GEGRUNDET VON A. F. A. WIEGMANN, 

FORTGESETZTVON 

W. F. ERICHSON, F. H. TROSCHEL, 

E. VON MARXENS, F. HILGENDORF, 

W. WELTNER UND E. STRAND. 

ACHTZIGSTER JAHRGANG. 

1914. 

Abteilung A. 
1 . Heft. 

HERAUSGEGEBEN 



VON 

EMBRIK STRAND 

(EBRLIN). 

NICOLAISCHE 

VERLAGS-BUCHHANDLUNG R.STRICKER 
Berlin. 



[Begin Page: Page 112] 

112 Embrik Strand: Nachtrag zu meiner im i'^Vrchiv fur Naturgeschichte 

Nachtrag zu meiner im Arclniv fijr Natur- 
gescliiclite 1 91 3. A. 1 0. p. 1 21 -1 44 veroffent= 
licliten Arbeit iJber afrikanisclie 
Nomia-Arten. 



Von 



Embrik Strand. 

Sclion kurz naclidem icli meine Arbeit ijber afrikanisclie 

Nomien im Archiv fur Naturgeschichte 1 91 3. A. 1 in Druck gesandt 

hatte, erhielt ich neues einschlagiges Material, das wie das zuerst 



bearbeitete dem Kgl. Zoologischen Museum Berlin gehort, so daB 
ich hiermit in der Lage bin, nocli einige neue Formen besclnreiben 
und neue Fundorte fur einige frijlier bescliriebene Arten angeben 
zu konnen. 

Nomia rubella Sm. Mikindani in Deutsch-Ost-Afrika, II. — IV. 
1911 (H.Grote). 

Nomia tegulata Sm. Amani in D.-O.- Afrika, XII., 1 906 
(Chr. Schroder). 

Nomia anthidioides Gerst. Mikindani (D.-O. -Afrika), IV. — V. 
1911 (H.Grote). 

Nomia braunsiana Fr. Mkulumuzi b. Amani in D.-O. -Afrika, 
XII. 1905 (Chr. Schroder), Amani, XI. 1906 (do.), Amboni in 
D.-O.-Afrika, 27. XI. 1905 (do.). 

Nomia amoenula Gerst. Muhesa in D.-O.-Afrika, XII. 1 905 
(Schroder). 

Nomia aleniana Strd. var. derema Strd. n. var. 

Von Derema in Deutsch-Ost- Afrika, 25. XI. 1905 (Schroder) 
liegt ein Mannchen vor, das von dieser aus Spanisch- Guinea be- 
schriebenen Art nicht spezifisch verschieden sein diJrfte, wohl 
aber weicht es von den Typen dadurch ab, daB die Hinterrander 
der Abdominalsegmente nur ganz schmal und wenig deutlich 



heller gefarbt sind und zwar nicht rotllch, sondern ganz blaB, hell 
grauwelBlich und auf der ganzen Binde des ersten Segmentes und an 
den Seiten des zweiten mil weiBer Behaarung ; auch die Behaarung 
von Kopf und Thorax ist mehr weiBlich als bei der Hauptform, 
wahrend die Rotfarbung der FijhlergeiBel weniger ausgepragt ist; 
ferner ist der dunkle Apikalfleck der Vorderflugel Kleiner. Ich 
nenne diese Form var. derema m. 

Nomia {Crocisaspidia) postscutellaris Strd. n. sp. 

Ein cjvon: Deutsch-Ost- Afrika, Pande, 28. XL 1905 (Schroder). 

Charakteristisch durch die Form von Scutellum und Post- 
scutellum, die wie bei Nomia scutellaris SauB. ist; die Fortsatze 
des Scutellum treten jedoch noch starker hervor und die beiden 
Lobi des Postscutellum sind am Ende spitzer, mehr dreieckig. 



[Begin Page: Page 113] 

1913, A. 10, p. 121— 144 veroffentlichten Arbeit iJberafrik.Nomia-Arten. 113 

Schwarz mitgelben, breiten Hinterrandtegumentbinden auf 
den dorsalen Abdominalsegmenten I — V und folgenden Korperteilen 
rot gefarbt: Mandibein (mit dunklerer Spitze), Labrum, Vorder- 
rand des Clypeus, Tegulae, Fortsatze des Scutellum und Post- 
scutellum, Geader und Flijgelmal, Beine, der Vorderrand der gelben 
Abdominalbinden ist ganz schmal (an den hinteren Segmenten 



etwas deutlicher) rot gerandet, das dorsale Endsegment, das ven- 
trale Endsegment und der Hinterrand der vorhergehenden Bauch- 
segmente. Flugel subhyalin, schwach braunlichgelb angeflogen mit 
angerauchter Saumbinde, die am Vorderrande etwa 2 mm, gegen 
den Hinterrand liaib so breit ist. 

Gesiclit diclit mit messinggeiber, scliwacli gianzender Be- 
Inaarung, die aniiegend und so diclit ist, daB das Tegument niclit 
siclitbar ist; messinggeibe, niclit glanzende Behaarung findet sich 
sonst und zwar ganz dicht an den Schlafen, Pronotum und Rand 
des Mesonotum, sowie an den Mesopleuren, weniger dicht auf Schei- 
tel und Mesonotum ; auf letzterem ist sie so kurz und diinn, daB in 
Draufsicht nur das schwarze Tegument hervortritt, wahrend die 
Behaarung nur in schrager Ansicht deutlich erkennbar ist. Die 
Behaarung des Metathorax ist weiBlichgelb. Ruckensegmente 
kahl, das Endsegment jedoch fein braun behaart; die postmedianen 
Ventralsegmente dicht gelblich weiB ziliiert, das letzte jedoch braun 
behaart. 

Tegulae so groB wie bei N. scutellaris, jedoch weniger gewolbt. 
Scheitel und Mesonotum ganz matt, unter dem Mikroskop so dicht und 
kraftig punktiert erscheinend, daB die Zwischenraume linienschmal 
sind und die Gruben eine eckige Form angenommen haben; auch 
die einzelnen Gruben nicht glatt. Scutellum wie Mesonotum, 
jedoch die Punktierung nur am Vorderrande und Seitenrande so 
dicht wie beim Mesonotum. Auch die Tegulae matt, dagegen die 
Fortsatze des Scutellums und Postscutellum etwas glanzend. — 
Abdomen langgestreckt, an beiden Enden quergeschnitten, in der 
vorderen Halfte gleichbreit. Die Femora HI verdickt, bezw. oben 



stark gewolbt, unten dagegen abgeflacht und sogar leicht ausge- 
hohlt. Die Tibien HI apikalwarts verdickt, hinten (oben) scharf 
gerandet, die untere Apikaiecke im Profil kurz zaiinformig liervor- 
steliend, mit zwei kraftigen Sporen, 

Korperlange 1 1 mm, Flugellange 8,5 mm. Breite des Ab- 
domen 3,8 mm. 

Naclitraglicli ist mir ein zweites '^ bekannt geworden, eben- 
falls aus dem Zoologisclnen Museum Berlin. Dieses stammt von: 
D.-O. -Afrika, Kilwa, X. 191 1 (Methner) und weicht von der Type 
durch dunklere, weniger rote Farbung. Die Fuhler sind an der 
Spitze und an der ganzen Unterseite rotlichbraun, oben schwarz- 
lich braun, die Beine kastanienbraun, die Mandibein schwarz, die 
Tegulae und Fortsatze des Scutellum und Postscutellum dunkel- 
braun, die Saumbinde der Flugel ist dunkler und scharfer markiert, 
die Randlinie der dorsalen Abdominalsegmente ist nicht rot, das 

Archiv fur Naturgeschichte 

1914. A. 1,8 1. Heft 



[Begin Page: Page 114] 



114 Embrik Strand: Nachtrag zu meiner im Archiv fur Naturgeschichte 



Flugel geader ist ebenfalls dunkler, aber das Flugelmal wie bei der 



Hauptform braunlichgelb. Die hellen Binden des Abdomen haben 
einen starkeren grunlichen Schimmer als bei der Hauptform. — 
Es moge diese Form den Namen var. kilwicola m. bekommen. 

Nomia gorytoides Strd. var. tangana Strd. n. var. 

lEin ? von: D.-O.-Afrika, Tanga, 29. XL 1905 (Schroder). 

Mil iV. gorytoides Strand (aus Madagaskar) naiie verwandt, 
aber die Tegulae sind einfarbig scliwarz und ebenso die FiJliler, 
die seiir diciite und kurze, wie gescliorene Belnaarung des Meso- 
notum ist liell graubraunlicli mit gelblicliem Anflug, die Binden des 
Abdomen sind weiBer und breiter und treten dalier starker liervor, 
die beiden ersten Abdominalsegmente sind melir glanzend, weil 
die groBen, seicliten Punktgruben weniger diciit angeordnet sind, 
die Skulptur des Mesonotum ist wegen der diclnten Beliaarung 
uberliaupt niclit erkennbar, Clypeus sclieint ein wenig matter als 
bei der Hauptform zu sein, Abdomen ist vorn weniger breit ab- 
gestumpft und an der Basis seitlicli kaum gerotet; die Ventral- 
segmente kraftig punktiert. — Diese Unterscliiede durften niclit 
spezifisch sein. — Nachtraglich habe ein $ von Manga in D.-O.- 
Afrika, 25. XI. 1905 (Schroder) aufgefunden. 

Nomia pandeana Strd. n. sp. 

Ein c'^ von Deutsch-Ost-Afrika, Pande, 20. XI. 1905 (Schroder). 

Charakteristisch durch das mit breiter schwarzer Haarbijrste 



versehene Endglied der Tarsen II. Dies Merkmal findet sich u. a. 
auch bei der palaarktischen A'^. edentata Mor., die aber kieiner ist, 
mil kijrzerem Fortsatz der Tibien III usw. Selir aliniicli ist die 
u. a. in Algier vorkommende Nomia latipes Mor., bei der jedocli 
die Bijrste der Tarsen II kleiner ist, Mesonotum ist starker glan- 
zend, die Beliaarung ist reiner weiB, die Haarbinden am Vorder- 
und Hinterrande des Mesonotum sind breiter und der Scliuppen- 
fortsatz der Tibia III ist breiter und am Ende stumpfer als bei 
unserer Art. Die ebenfalls alinliclie N. patellata Mor. aus Nord- 
Afrika untersclieidet sicli u. a. durcli den seitlicli eingesclinittenen 
Sclnuppenfortsatz der Tibien III. — Von N. interstitinervis Strd. 
abweiclnend u. a. durcin das Felnlen eines deutliclien Mittellangs- 
kieles auf dem Bauclie, dessen Segmentliinterrander auBerdem 
iieller sind und zwar auf den Segmenten II — IV breit und gelblicli- 
weiB. — Die Metatarsen sind rein weiB, an der Spitze sowie alle 
Tarsenglieder jedocli blaB braunlicligelb. Korperlange etwa 
7 mm. 

Nomia Scliweden Strd. n. sp. 

Bin c? von: Mkulumuzi bei Amani, XII. 1905 (Dr. CInr. Scliro- 
der). $ sielie unten! 

CInarakteristiscli u. a. durcin sclnarf markierten Mittellangskiel 
des vierten Bauclisegmentes. — Erinnert etwas an Nomia zuala 
Strd., aber u. a. durcli die niciit scliwarze Spitze der Antennen zu 
untersclieiden. — Von N. latifacies Strd. , womit j edenf alls am naclisten 



[Begin Page: Page 115] 

1913, A. 10, p. 121— 144 veroffentlichten Arbeit iiber afrik.Nomia-Arten, 115 

verwandt, die bei Tanganyika-See entdeckt und bislier nur von dort 
bekannt ist, abweicliend durcli das scliwarze oder braunscliwarze 
statt rote Abdomen, die Beine sind scliwarz mit blaB braunlicli- 
gelben Metatarsen, Tarsen und Tibien (letztere sind jedocli mitten 
etwas gescliwarzt, insbesondere III sowie Spitze der Ferneren), die 
Antennen sind oben gescliwarzt, die Abdominalsegmente I — VI 
mit gleichbreiten, messinggelblichen, jedoch nicht glanzenden 
Hinterrandhaarbinden, die sich von dem Rest der Segmente deut- 
lich abheben, indem dieser zwar uberall behaart ist, jedoch so dijnn, 
daB das schwarze Tegument uberall zum Vorschein kommt. Die 
Behaarung des Gesichtes ist dicht und messinggelb, bei der Type 
von latifacies dagegen etwa silbergraulich. Da letztere nicht un- 
bedingt gut erhalten ist, so sind die angegebenen Unterschiede 
vielleicht z. T. darauf zurijckzufuhren, in welchem Falle die spezi- 
fische Zusammengehorigkeit wahrscheinlich sein wurde. 

Ein ?von: D.-O.-Afrika, Sigital, 15. XII. 1905 (Schroder) 
halte ich fur konspezifisch. Es weicht nicht viel von dem Mannchen 
ab; ist, wie die Weibchen immer, etwas robuster, die Haarbinden 
des Abdomen sind etwas breiter und goldbraunlich gefarbt, die 
FiJhler sind dunkler, die Behaarung des Gesichtes ist heller, etwas 
silbergraulich, und nicht ganz so lang und dicht wie beim '^, aber 
immer noch starker als bei den moisten Weibchen, die Endglieder 



der Beine sind dunkler, nur leicht gerotet oder gebraunt, das 
Gesicht ist erheblich breiter, wenn auch die Augen nach unten 
stark konvergieren. Fliigel subhyalin, etwas graulich angehaucht, 
insbesondere im Saumfelde. Kopf + Thorax ca. 4, Abdomen 
ca. 5 mm lang. 

Nomia kihuironis Strd. n. sp. 

Ein $ von D.-O.-Afrika, Kihuiro, 15. I. 1906 (Schroder). 

Schwarz; Antennen braun, auch an der Oberseite nicht ganz 
schwarz, Tegulae am Innenrande geschwarzt, sonst blaBgraulich, 
AbdominalriJckensegmente am Hinterrande etwas rotbraunlich, 
Bauchsegmente braungelblich, vorn etwas dunkler, Beine schwarz- 
iich Oder braunschwarziich, die Endglieder unbedeutend heller. 
Mandibein rot mit schwarzer Spitze. Gesicht dicht, aber kurz, 
aniiegend und grauwelBlich behaart. Mesonotum erscheint kahl, hat 
aber am Hinterrande eine scharf markierte, hell braunlichgelbe 
Binde, die auch den Vorderrand des Scutellum ganz schmal be- 
deckt; mit ebensolcher Behaarung sind Pronotum und Post- 
scutellum bedeckt, weshalb der Thoraxrucken drei solche scharf 
markierte Haarquerbinden tragt. Die ganzen Seiten des Thorax 
sowie die Unterseite sind mit hellgraulicher Behaarung bedeckt. 
Der Abdominalrijcken ist so dicht mit hell braunlichgelben Binden 
bedeckt, daB vom Tegument, allerdings bei etwas eingezogenen 
Segmenten, nur Binden, die schmaler als die Haarbinden, ja hinten 
sogar ganz linienschmal sind, iJbrig bleiben, nur auf dem ersten 
Segment tritt die Behaarung wenig auf, indem sie eine ziemlich 
schmale und mitten breit unterbrochene [abgeriebene?] Hinter- 



8* 1 . Heft 



[Begin Page: Page 116] 

1 1 6 Embrik Strand: Einige Bemerk, zu Swinhoe's ..Revision" uaw. 

randbinde und eine breitere Ante- oder Submedianbinde, die eben- 
faiis mitten niclit zusammenlnangend ist, bildet. Die Beine mit an- 
liegender, graulicli seidenartiger Beliaarung, die an den distalen 
Gliedern unten und innen blaB messinggelblicli ist. 

Tegulae selir groB (1 ,8 mm lang und Inalb so breit). Der Kopf 
reiclilicii so lang wie breit und jedenfalls niclit schmaler als Thorax. 
Scheitel matt, grob und dicht punktiert. Mesonotum dicht und fein 
retikuliert, mit kraftigen Punktgruben, die unter sich moistens um 
mehr als ihren Durchmesser, z. T. sogar um erheblich mehr entfernt 
sind, schwach glanzend. Scutellum matt, noch grober punktiert. 
Basalarea matt, dicht und fein chagriniert, sonst ohne Skulptur 
und von der ebensolchen Umgebung, die jedoch, wenigstens hinten 
mitten ganz leicht glanzend ist, durch eine feine erhohte Grenz- 
linie getrennt. Das erste Abdominalsegment glanzend, auBerst 
fein chagriniert, an den Seiten deutlich retikuliert und daselbst 
mit ziemlich groBen, allerdings unter sich entfernten Punktgruben, 
wahrend mitten nur unter dem Mikroskop feine, unter sich entfernte 
PiJnktchen erkennbar sind. Die erste rijcklaufende Ader miindet 
in die dritte Cubitalzelle, von der etwa quadratischen zweiten 



Cubitalzelle bezw. von der zweiten Cubitalquerader, um die Halfte 
der Lange der Seite letzterer Zelle entfernt. Die dritte Cubitaizeiie 
ist vorn (oben) etwa doppeit so iang wie die zweite. 

Korperiange etwa 8 mm. FiiJgeiiange 5 mm. 

Einige Bemerkungen zu Swinlioe's 
..Revision" der altweltliclien Lymantriiden. 



Von 



Embrik Strand. 

Ein Paar Beispiele von dem, was Swinlioe in seiner so- 
genannten ..Revision" der ait weitiiclien Lymantriiden des Britisli 
Museum (in: Trans. Ent. Soc. London 1903) sicli ieistet: 

Pag. 405 zitiert er unter Euproctis Edwardsii Newm.. Trans. 
Ent. Soc. London 1 856. T. 1 8. Fig. 9. 1 0. pag. 446 zitiert er dieseibe 
Figur 9 noclimais unter Antlieia Guenei Newm.! — In der Tat 
geliort von den beiden genannten Figuren nur 10 zu Eupr. Ed- 
ward si. 
Pag. 378 wird Redoa nigriciiia Swii. ais in Trans. Entom. Soc. 

London 1881 besclirieben angegeben. soii sein 1891. 

Pag. 371 lieiBt es unter Leucoma diapliana Mr., womit Redoa 

iadea Mr. ais Sjmonym vereinigt wird. daB beide Typen im 



British Muserun vorlianden seien. Das ist aber niclit der Fall; 

die von Redoa ladea ist im Berliner Museum. 

Pag. 382 werden Leucoma tavetensis Holl. 1895 und Antiphella 

felesilla Druce 1889 als Synonyma aufgefuhrt unterdem Namen